Wenn Bilder lügen lernen – Warum wir Fotografie neu denken müssen

Noch nie wurden so viele Bilder erzeugt wie heute – und noch nie war es schwieriger zu erkennen, was echt ist. Moderne Smartphones verbessern Fotos automatisch durch Software. Diese sogenannte Computational Photography bleibt jedoch Fotografie: Licht trifft auf einen Sensor, ein realer Moment wird festgehalten.

Anders funktionieren KI-Bilder. Sie entstehen ohne Kamera allein aus Textbefehlen. Algorithmen berechnen, wie ein Bild aussehen könnte – auch wenn die dargestellte Szene nie existiert hat. Zwischen beiden Welten entstehen Mischformen, die die Grenzen verwischen.

Der Unterschied ist entscheidend: Ein Foto dokumentiert Wirklichkeit, ein KI-Bild erzeugt eine Möglichkeit. Deshalb verlieren Bilder zunehmend ihren automatischen Beweiswert. Künftig werden Herkunftsnachweise und Transparenz wichtiger. Vertrauen in Bilder entsteht nur, wenn klar bleibt, wie sie entstanden sind. Link: Ausführlicher Artikel

Alverdissen mit Schloss um Jahr 1680. Ki generiert aus einer Zeichnug

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