Pflücken und Ausgraben streng verboten.

Frauenschuh Orchideen

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Orchideen gedeihen in Deutschland überwiegend an den mageren , kalkhaltigen Trockenhängen lichter Buchenwälder. Wunderschöne Pflanzen wie  Frauenschuh, Braunrote Stendelwurz, Waldvögelein und Knabenkraut um nur einige zu nennen. Allerdings sind  deren Lebensräume stark gefährdet.  Orchideen  brauchen natürliche Naturwälder, in der alles mit einander vernetzt ist. Durch intensive Forstwirtschaft mit schweren Maschinen, werden intakte Lebensräume oft zerstört. Hinzu kommt das „Sammler“ die Pflanzen ausgraben und in ihren  heimischen Gärten umpfanzen. Hier gedeihen diese aber nicht, weil ihnen der spezielle Waldboden und ihre überlebenswichtigen Symbiose – Pilzpartner fehlen. Orchideen stehen unter Naturschutz, pflücken  und  ausgraben ist streng verboten. http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/

Wunderwerk Baum

Alte Baum Buche Pilz
Meschesee bei Detmold

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Einen Baum mit dem Fichtenmoped zu fällen? Kein Problem. Im Maschinenzeitalter ist der Tod eines uralten Baumes in wenigen Minuten Geschichte. Aber wie lange dauert es bis er zu einen stattlichen wahrnehmbaren Lebewesen herangewachsen ist? Meist länger als ein Menschenleben. Oft viele Jahrhunderte. – Für mich ist das Fällen eines alten Baumes wie eine Art von Mord. Was ist die Heimat, was ist die Welt ohne seine Wiesen, seine Wälder und seine Bäume? Ein Nichts!

Die Natur braucht Jahrzehnte einen stattlichen Baum zu schaffen – Eine kleine Axt Minuten um ihn zu vernichten.

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Insekten sind unverzichtbar

Wespe

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Stechmücken, Bremsen, Ameisen Fliegen, Schaben oder Borkenkäfer gelten uns Menschen als unerwünschtes Ungeziefer. Dabei sind Insekten für uns Menschen überlebenswichtig. Leider gibt es viel zu wenige Naturwälder und viel zu viele Ackerwüsten. 2007 beschloss das  Bundeskabinett die “Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“. Ziel war es, den Rückgang der biologischen Artenvielfalt bis zum Jahr 2020 aufzuhalten. Unter anderen wurde beschlossen, den Anteil an Naturwäldern, von 1% auf 5% vom deutschen Waldbestand,  zu steigern. Leider wurde dieses Ziel weit verfehlt. – Das reicht nicht. Unser natürliches Ökosystem schwindet rapide. Hoher Holzkonsum, unverantwortlicher Flächenverbrauch für unsere Städte (Steingärten), Ausbeutung der Bodenschätze (Braunkohle) und der Einsatz von Pestiziden hinter- lassen erhebliche Schäden. Biologen schlagen Alarm, denn die Menge der Insekten ist um 2 Drittel gesunken. Insekten fressen Schädlinge und werden gefressen, unter anderen von Vögeln, die wiederum die Plagegeister in Schach halten. Leben und Tot ein perfekter natürlicher Kreislauf. Oder wollen wir in Zukunft, wie in China oder USA, unsere Apfelbäume selber bestäuben? Ein weiterer Killer ist der Klimawandel. Noch so ein paar heiße Sommer wie 2018/2019 und unser Wald nimmt schweren Schaden. Wir stehen derzeit einen nie dagewesenen Niedergang der Natur gegenüber, den wir selbst zu verantworten haben. Das muß sich schleunigst ändern.http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/

Die Zukunft unserer Wälder

Buch Totholz Pilze

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Die Menschheit verändert unseren Planeten so tiefgreifend und unumkehrbar, daß die Erde nicht länger als natürliches Ökosystem zu sehen ist. Klimawandel, Abholzung, Flächenverbrauch für Städte, Ausbeutung der Bodenschätze hinterlassen erhebliche Spuren, so daß Forscher bereits von einen neuen „Zeitalter des Menschen“ (Anthropozän) sprechen. Der US Geograph Erle Ellis bezeichnete die Erde als ein “Humansystem mit eingebetteten natürlichen Ökosystemen” Der weltweit zu beobachtende alarmierende Rückgang der biologischen Vielfalt hat die Völkergemeinschaft (Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung kurz UNCED) bewogen, die Lebensräume von wildlebenden Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen zu schützen.http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/

Neue wilde Orte entstehen

alte Buche

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Der deutsche Wald ist seit ewigen Zeiten in unserer Kultur und Brauchtum verwurzelt und doch gibt es nur noch wenige Orte mit alten, ursprünglichen Wald. Verwunschene und sagenum- wobene Orte, die nur noch abseits der ausgetretenen Touristenpfade zu finden sind. Eine Wunderwelt der Mystik und Phantasie – dunkel, unheimlich und vol-ler Geheimnisse. Orte die Wild wuchern dürfen. Orte wo gelebt und gestorben wird . Orte wo aus Katastrophen Chan- cen werden.  Orte ohne uns. Orte wo der Mensch nur Beobachter ist. Orte die geschützt werden müssen. Die Bundes- regierung hat beschlossen diese Orte in den nächsten Jahren wesendlich zu er- weitern.http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/

Wieviel ist ein Baum wert?

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Sauerstoffproduktion, Schattenspender, Windschutz, Staubfilter, Früchte, Holzwert, Dünger, Lebensraum für Tiere. Baumwert ca. 650 Euro pro Jahr.

Etwa jeder fünfte weltweit gefällte Baum wird zu Papier verarbeitet. Papier, welches für Bildung, Kommunikation, Verpackung und Hygiene gebraucht wird. In Deutschland 236 kg pro Kopf und Jahr. Papier was auf den Abfalldeponien landet oder bestenfalls zur Energieerzeugung verbrannt wird.

Bäume sind als Kohlenstoffspeicher für das Weltklima enorm wichtig. Etwa 13 Tonnen CO2 pro Jahr speichert 1 Hektar Wald. Heizen Sie nicht mit Holz es ist nicht CO2 neutral. Es dauert Jahrzehnte bis das ausgestoßene Treibhausgas durch nachwachsende Bäume wieder gebunden wird.

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Der Wald ist für alle da!!!

Zaumeidechse

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Übrigens, das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist allen Menschen gestattet. So ist es im Bundeswaldgesetz festgeschrieben. Mitte der siebziger Jahre wurde das Gesetz verabschiedet und als Ende der Ära der feudalen Vorherrschaft des Adels und Großgrundbesitzern gefeiert. “Der Wald ist für alle da ” Auch die privaten Waldbesitzer müssen ihren Wald allen Menschen zugänglich machen. Allerdings ist Radfahren, Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. Quelle: Bundeswaldgesetz (BwaldG) 1975http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/

Der Wolf ist zurück

Wolf

Der Wolf ist in unseren Wäldern zurückgekehrt. Vom Menschen gnadenlos verfolgt wurde er  nahezu ausgerottet. Grimms Märchen von “Rotkäppchen und der böse Wolf” und “Der Wolf und die sieben Geißlein” prägen das Bild vom bösen Wolf maßgeblich. Nur noch in Tierparks konnte man diese wunderbaren Tiere erleben. Nachdem der eiserne Vorhang gefallen war, wanderten die ersten Wölfe aus Polen ein. Heute (Stand Dezember 2019) leben 800-900 Wölfe in unserem Lande und verbreiten sich immer weiter. Ein äußerst scheues Raubtier, das man nur selten sieht. Der Wolf hat keinen natürlichen Feind  und steht somit an der Spitze der Nahrungskette. Die häufigste Todesursache ist der Straßenverkehr und illegale Abschüsse.  Der Wolf wäre ein wichtiger Baustein in einem  gut funktionierendes Ökosystem.  Jede Art ist mit vielen anderen Arten vernetzt, verschwindet die Eine sind alle Anderen gefährdet. Wer die Natur zerstört, zerstört seine eigene menschliche Existenz.

Wir Menschen müssen uns als Teil der Natur betrachten und nicht als Zentrum


Begegnen wir einen Wolf haben wir nichts zu befürchten. Der Mensch passt nicht ins Beuteschema dieser scheuen Tiere. Regeln: Stehen bleiben, Ruhe bewahren, nicht füttern und vor allem die Tiere nicht anfassen oder bedrängen.

Der Wald in Deutschland

Mit einer Waldfläche von 31 % (ca. 11 Millionen ha) der Landesfläche, liegt Deutschland im Mittelfeld aller Eu-Länder. In Privatbesitz befinden sich 44 %, in Staatshand 32% und der Anteil der Städte- und Gemeindewälder beträgt 19 %. Die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz führen die prozentuale Waldverteilungliste (43% und 42%) an, aber in absoluten Zahlen ist Bayern das waldreichste Land (rund 2.5 Millionen ha). In den bundesdeutschen Wälder gibt es ca. 14.000 Tier- und Pflanzenarten, darunter 76 Baumarten. Von den rund 7 Milliarden Bäumen sind die wichtigsten Fichte (28 %) Kiefer (24%) Buche (15%) Eiche (10%) Tanne, Douglasie, Lärche (7%). In der Forst und Holzwirtschaft arbeiten 1.4 Millionen Menschen. Sie pflegen und kümmern sich um den Wald, die Tiere, die Waldwege, die Wanderwege, die Waldlehrpfade, die Waldschulen und Waldkindergärten, die Schutzhütten und sonstiges. Sie schützen Pflanzen und Tiere in Naturschutzgebieten und weisen Naturparks und Nationalparks aus