Bäume sind fantastische Wunder der Natur: Das ganze Jahr stemmen sie sich erfolgreich Orkanen, Dürren und Frost entgegen. Ihre Blätter spenden Schatten und filtern Tonnenweise Giftstoffe aus unserer Atemluft. http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/
Dem Wald darf nur soviel Holz entnommen werden, wie wieder nach- wachsen kann. Dieser Leitsatz stammt aus dem Jahre 1713 von dem sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz. Im Mittelalter (11. und 12 Jahrhundert) wurden die Wälder von den weltlichen und geistlichen Grundherren zur Gewinnvermehrung massiv in Ackerland umgewandelt und die verbliebenen Wälder intensiv genutzt. Ende des Mittelalters drohte das Holz knapp zu werden. Ein Umdenken mußte her. Carlowitz erkannte als erster die Probleme und erfand die Nachhaltigkeit. Seine Ideen stoppten zwar die Rodung- en, aber um den Holzertrag zu steigern, wurde die Artenvielfalt der Wälder durch schnell wachsende Fichtenmonokulturen ersetzt. Neue Probleme entstanden, die Wälder wurden anfälliger. http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/
Orchideen gedeihen in Deutschland überwiegend an den mageren , kalkhaltigen Trockenhängen lichter Buchenwälder. Wunderschöne Pflanzen wie Frauenschuh, Braunrote Stendelwurz, Waldvögelein und Knabenkraut um nur einige zu nennen. Allerdings sind deren Lebensräume stark gefährdet. Orchideen brauchen natürliche Naturwälder, in der alles mit einander vernetzt ist. Durch intensive Forstwirtschaft mit schweren Maschinen, werden intakte Lebensräume oft zerstört. Hinzu kommt das „Sammler“ die Pflanzen ausgraben und in ihren heimischen Gärten umpfanzen. Hier gedeihen diese aber nicht, weil ihnen der spezielle Waldboden und ihre überlebenswichtigen Symbiose – Pilzpartner fehlen. Orchideen stehen unter Naturschutz, pflücken und ausgraben ist streng verboten. http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/
Einen Baum mit dem Fichtenmoped zu fällen? Kein Problem. Im Maschinenzeitalter ist der Tod eines uralten Baumes in wenigen Minuten Geschichte. Aber wie lange dauert es bis er zu einen stattlichen wahrnehmbaren Lebewesen herangewachsen ist? Meist länger als ein Menschenleben. Oft viele Jahrhunderte. – Für mich ist das Fällen eines alten Baumes wie eine Art von Mord. Was ist die Heimat, was ist die Welt ohne seine Wiesen, seine Wälder und seine Bäume? Ein Nichts!
Die Natur braucht Jahrzehnte einen stattlichen Baum zu schaffen – Eine kleine Axt Minuten um ihn zu vernichten.
Stechmücken, Bremsen, Ameisen Fliegen, Schaben oder Borkenkäfer gelten uns Menschen als unerwünschtes Ungeziefer. Dabei sind Insekten für uns Menschen überlebenswichtig. Leider gibt es viel zu wenige Naturwälder und viel zu viele Ackerwüsten. 2007 beschloss das Bundeskabinett die “Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“. Ziel war es, den Rückgang der biologischen Artenvielfalt bis zum Jahr 2020 aufzuhalten. Unter anderen wurde beschlossen, den Anteil an Naturwäldern, von 1% auf 5% vom deutschen Waldbestand, zu steigern. Leider wurde dieses Ziel weit verfehlt. – Das reicht nicht. Unser natürliches Ökosystem schwindet rapide. Hoher Holzkonsum, unverantwortlicher Flächenverbrauch für unsere Städte (Steingärten), Ausbeutung der Bodenschätze (Braunkohle) und der Einsatz von Pestiziden hinter- lassen erhebliche Schäden. Biologen schlagen Alarm, denn die Menge der Insekten ist um 2 Drittel gesunken. Insekten fressen Schädlinge und werden gefressen, unter anderen von Vögeln, die wiederum die Plagegeister in Schach halten. Leben und Tot ein perfekter natürlicher Kreislauf. Oder wollen wir in Zukunft, wie in China oder USA, unsere Apfelbäume selber bestäuben? Ein weiterer Killer ist der Klimawandel. Noch so ein paar heiße Sommer wie 2018/2019 und unser Wald nimmt schweren Schaden. Wir stehen derzeit einen nie dagewesenen Niedergang der Natur gegenüber, den wir selbst zu verantworten haben. Das muß sich schleunigst ändern.http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/
Die Menschheit verändert unseren Planeten so tiefgreifend und unumkehrbar, daß die Erde nicht länger als natürliches Ökosystem zu sehen ist. Klimawandel, Abholzung, Flächenverbrauch für Städte, Ausbeutung der Bodenschätze hinterlassen erhebliche Spuren, so daß Forscher bereits von einen neuen „Zeitalter des Menschen“ (Anthropozän) sprechen. Der US Geograph Erle Ellis bezeichnete die Erde als ein “Humansystem mit eingebetteten natürlichen Ökosystemen” Der weltweit zu beobachtende alarmierende Rückgang der biologischen Vielfalt hat die Völkergemeinschaft (Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung kurz UNCED) bewogen, die Lebensräume von wildlebenden Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen zu schützen.http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/
Der deutsche Wald ist seit ewigen Zeiten in unserer Kultur und Brauchtum verwurzelt und doch gibt es nur noch wenige Orte mit alten, ursprünglichen Wald. Verwunschene und sagenum- wobene Orte, die nur noch abseits der ausgetretenen Touristenpfade zu finden sind. Eine Wunderwelt der Mystik und Phantasie – dunkel, unheimlich und vol-ler Geheimnisse. Orte die Wild wuchern dürfen. Orte wo gelebt und gestorben wird . Orte wo aus Katastrophen Chan- cen werden. Orte ohne uns. Orte wo der Mensch nur Beobachter ist. Orte die geschützt werden müssen. Die Bundes- regierung hat beschlossen diese Orte in den nächsten Jahren wesendlich zu er- weitern.http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/
Sauerstoffproduktion, Schattenspender, Windschutz, Staubfilter, Früchte, Holzwert, Dünger, Lebensraum für Tiere. Baumwert ca. 650 Euro pro Jahr.
Etwa jeder fünfte weltweit gefällte Baum wird zu Papier verarbeitet. Papier, welches für Bildung, Kommunikation, Verpackung und Hygiene gebraucht wird. In Deutschland 236 kg pro Kopf und Jahr. Papier was auf den Abfalldeponien landet oder bestenfalls zur Energieerzeugung verbrannt wird.
Bäume sind als Kohlenstoffspeicher für das Weltklima enorm wichtig. Etwa 13 Tonnen CO2 pro Jahr speichert 1 Hektar Wald. Heizen Sie nicht mit Holz es ist nicht CO2 neutral. Es dauert Jahrzehnte bis das ausgestoßene Treibhausgas durch nachwachsende Bäume wieder gebunden wird.
Übrigens, das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist allen Menschen gestattet. So ist es im Bundeswaldgesetz festgeschrieben. Mitte der siebziger Jahre wurde das Gesetz verabschiedet und als Ende der Ära der feudalen Vorherrschaft des Adels und Großgrundbesitzern gefeiert. “Der Wald ist für alle da ” Auch die privaten Waldbesitzer müssen ihren Wald allen Menschen zugänglich machen. Allerdings ist Radfahren, Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. Quelle: Bundeswaldgesetz (BwaldG) 1975http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/
Rundum der eindrucksvollen Felsenlandschaft „Externsteinen“, im Herzen des Teutoburger Waldes, befindet sich ein uralter naturbelassene Urwald mit uralten, zauberhaften Bäumen.