Natur Natur sein lassen

Klimawandel

Natur Natur sein lassen

Der vom Menschen verursachte schnelle Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen für unseren Wald. Wissenschaftler erwarten in der Zukunft mehr Extremwetterlagen. Die Häufigkeit von Stürmen nimmt rapide zu. Starke Regenfälle mit sinflutartigen Hochwasser und vermehrt auftretende Hitze- wellen mit extremer Dürre zerstören den Wald.  Der ursprüngliche Wald kam mit solchen außergewöhnlichen Klimaschwankungen eigentlich gut zurecht, wie mehr als 500 Jahre alte Baumexemplare  beweisen aber der Wald brauchte viel Zeit sich anzupassen. Erst als der Mensch das Waldmanagement mit ungeeigneten Plantagenbäumen und Monokulturen (Fichten) übernommen hat und die Umwelt  zusetzlich mit Treibhausgasen aufheizt, ist der Wald im Dauerstress. Studien belegen das ein urwaldnaher Wald mit hoher Artenvielfalt die Folgen des Klimawandels besser abfangen könnte. Also lassen wir die Natur Natur sein.

Klimawandel

Artenvielfalt und Klimawandel und sind die zwei wichtigsten Themen des Patienten Erde

Foto oben Aufstieg zur Velmerstot „im Teutoburger Wald“ aus dem Jahr 2017

Foto unten Aufstieg zur Velmerstot „im Teutoburger Wald“ aus dem Jahr 2020

Bitte nicht aufräumen!

Totholz Velmerstot
Totholz Vemerstot

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Nur ein aufgeräumter Wald ist ein guter Wald, dieser Gedanke ist in unseren Köpfen tief verwurzelt. Brachen und ver- wilderte Landschaften – kaum vorstellbar. Jedes Stück Land muß wirtschaftlich genutzt werden. (Maisanbau für Biogasanlagen) Und wenn schon Natur dann bitte schön gepflegt und ordentlich. (Steingärten) Koste es was es wolle. Selbst Nationalparks, Naturreservats und Schutzgebiete sind keine echten Brachen, der Mensch managst ein museales Biotop und entnimmt bei Bedarf auch mal ein wenig Stammholz.

Vielleicht ist es an der Zeit Wildnisgebiete zuzulassen, Freiräume in der die Natur ohne jeden Eingriff walten darf. Eine Wildnis in der selbstverständlich auch der Mensch als Teil der Natur uneingeschränkten Zutritt hat. http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/

Im Reich der Pilze

Pilz mit Fliege
Pilz

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Pilze sind Organismen die sich nicht eindeutig der Pflanzen- oder Tierwelt zuordnen lassen. Sie bilden in der biologischen Einordnung einen eigenständigen Bereich. Weltweit gibt es eine Million Pilzarten, wovon die Meisten im Verborgenen leben. Ihre Pilzfäden durchziehen den Waldboden kilometerweit. Erst die Fruchtkörper der “höheren Pilze” lassen sich mit dem bloßem Auge erkennen. Pilze übernehmen im Ökosystem des Waldes eine wichtige Funktion. Sie zersetzen abgestorbene Pflanzen und tote Tiere und fügen sie dem Naturkreislauf, als Nährstoffe, wieder zu. Um den Bestand zu erhalten sollten sie sich beim sammeln von Speisepilzen auf kleine Mengen beschränken.

Zerstören sie niemals einen Pilz mutwillig!! http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/

Mehr Wildnis zulassen

Tothoz Velmerstot
Velmerstot Totholz

Zukunft Wald – Runter vom Holzweg

Der eine freut sich über mehr Rehe, Hirsche und Wildschweine und eine prall gefüllte Trophäenvitrine. Der Andere wünscht sich einen Wald mit möglichst wenig Waldtieren um den Baum- verbiss gering zu halten und so einen hohen wirtschaftlichen Ertrag zu erzielen. Und der Dritte träumt von einen Naturwald mit alten Bäumen, Totholz und großer Artenvielfalt. Kein Wunder also, das es zwischen den Experten immer wieder zu Konflikten kommt. Eine Einigung scheint da kaum möglich.
Mehr Naturschutzgebiete (Naturparks, Nationalparks,  Biosphärenreservate) ist ein möglicher Weg. Aber wie sollen solche Schutzgebiete aussehen. Geeignete Flächen in Bundeshand gibt es genug. (Truppenübungsplätze) Renaturierung und Pflege ist aber teuer und keiner möchte die Kosten übernehmen. Neue Konzepte und Ideen müssen her.

Mehr Wildnis zulassen!

http://www.zukunft-wald.geheimnisvolle-pfade.de/